
Lesotho - Projekreise 025-26
Da um Weihnachten viele Fachkräfte - Maurer und Tischler - ins Dorf zurückkehrten, konnte auch diesmal einiges erledigt werden. Der Zaun um die Vorschule, der umherstreifende Tiere vom Schulgelände fernhalten soll, konnte repariert werden, nachdem Kinder Teile davon für Ihre Drahtautos verwendet hatten - auch ein Tor wurde eingebaut.
Ein Schulgarten wurde angelegt, wobei der sehr steinige Boden mit organischem Material - Dung - aufbereitet werden musste.
Das Schulgebäude wurde außen und teilweise innen, die Küche außen verputzt, um in Zukunft besser vor den Witterungseinflüssen geschützt zu sein.
Unterhalb des Blechdachs wird zurzeit eine Zwischendecke eingebaut, um im Sommer die Kinder besser vor der Hitze und im Winter vor der Kälte zu schützen.
Leider haben wir eine große Fluktuation bei den meist jungen Lehrerinnen, da die Selbstverwaltung nicht funktoniert hat. Die Bezahlung wurde leider meist zu spät oder gar nicht geleistet. Die Registrierung durch die Regierung würde die Kostenübernahme für die Lehrerin bedeuten, lässt aber weiter auf sich warten.
Daher hat sich der Rainbowtrust entschlossen, die Kosten unter der Voraussetzung zu übernehmen, dass mehr Kinder unabhängig ihres wirtschaftlichen Hintergrunds unterstützt werden, auch Waisenkinder.

Mamakhabane mit ihren Schützlingen
Zu deren Betreuung wurde die Vorschul-Lehrerin Mamakhabane von der Community bestimmt, die selbst aus Ha Machesetsa stammt. Waren es letztes Jahr 6 Kinder, sind es seit Jänner 14 Kinder und weitere aus benachbarten Orten könnten dazukommen. Salomon, der Schulwart, wird Mamakhabane unterstützen und den Garten betreuen. Die Kosten dürften sich auf etwa € 800/Jahr belaufen.
Kurz vor meiner Abreise konnte noch Material zum Fertigbau der Ecosan-Toiletten beschafft und nach Ha Machestesa transporiert werden.
Bernhard Lang
Um Spenden wird gebeten.
