Frauen in Burkina
Schon einmal, im Jahr 2018, haben wir über das Projekt `Hexenhof´ berichtet, das wir mit einem Auszug aus dem aktuellen Spendenaufruf erneut unterstützen möchten.
`Auch während der Pandemie Im burkinischen Patriarchat sind Mädchen und Frauen Statistinnen und bleiben meist unsichtbar. Aber: Wenn das Land bis heute überlebt hat - die auf überaus periphere Art ins Weltsystem integrierte Ökonomie ebenso wie einzelne Haushalte - dann dank seiner Frauen. Sie tragen mehr als 70% zur Volkswirtschaft bei, insbesondere am Land. 'Familien-oberhaupt’ ist immer der Mann, aber nur für wenige Familien wäre der Ausfall der Frau nicht existenzbedrohend.
Statt Dank ernten Frauen und Mädchen oft Gewalt. Diese umfasst unter anderem Mehrfach-Ehe, Kinderhochzeit, zu frühe Schwangerschaften & Geburten, Hexerei-Vorwürfe, Hexen-vertreibungen und Exzision, und die vor allem an kleinen Kindern praktizierte Form des Zurechtschneidens des weiblichen Geschlechts. Des Ertragens und Unterwerfens ist schon lange genug. Doch noch deutet nichts auf ein Rebellieren der Frauen hin.
Seit 2003 unterstützen wir – Petra Radeschnig und Günther Lanier – mit Hilfe von Spenden aus dem Freund_innen- und Bekanntenkreis den “Hexenhof“ in der Hauptstadt Ouagadougou und den Verein A.F.D.Songmanegre hundert Kilometer nördlich im Département Kongoussi, sowie seit 2020 die NGO `Partners´ in der Hauptstadt…..´
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