Zu Gast im Senegal
Mehr als 20 Jahre ist es her, seit wir zum ersten Mal in Thiangaye, unserem Projektgebiet im Norden des Landes, in Erscheinung traten. Kaum zu glauben, welche Entwicklung das Dorf in der Zwischenzeit genommen hat. War die Ortschaft anfangs noch ohne Stromversorgung und Trinkwasserleitung, hat das 21. Jahrhundert in der Zwischenzeit mit großen Schritten Einzug gehalten.
An nicht wenigen der unübersehbaren Fortschritte war, dank unserer Spender_innen, der Rainbowtrust beteiligt, etwa an zahlreichen Bauprojekten zur Verbesserung der örtlichen Gesundheits- und Schulinfrastruktur. Darüber hinaus wurde von uns seit einiger Zeit in die Dorfentwicklung investiert, wobei sich aufgrund der Beispielswirkung im Laufe der Jahre weitere NGO´s fanden, die als Geldgeber in Erscheinung treten mochten.
Als erster vor Ort und weil er seine Arbeit auch ungeachtet der Pandemie fortgesetzt hat, genießt der Rainbowtrust großes Ansehen und besonderes Vertrauen in der Bevölkerung, was sich nicht nur in spürbarer Dankbarkeit, sondern auch in ungebrochener Kooperationsbereitschaft ausdrückt.
An letztere konnte angeknüpft werden, als wir gleich zu Beginn des Aufenthalts als erstes Projekt an die Sanierung von alten Schulbänken gingen. Diese sollten in jenem Klassenraum der örtlichen Filialschule Verwendung finden, der vor einigen Monaten aus unseren Spendenmitteln errichtet worden war. Nachdem die schadhaften Holzteile unter eifriger Beteiligung einiger lernbereiter, junger Männer und eines Tischlers fachgerecht ersetzt worden waren, brauchte als Beitrag der Schulgemeinschaft nur noch der Raum ausgemalt und die Fenster und Türen gestrichen werden. Das Ergebnis kann sich jedenfalls sehen lassen.
Zwischen den handwerklichen Arbeiten besuchten wir unter Benützung jenes Pickups, den wir vor zwei Jahren für die örtliche Gemüsebauern-Kooperative angeschafft hatten, alle, in den letzten Jahren verwirklichten, Projekte. Ob Wohnhäuser, Lieferwagen & Garage, Klassenräume oder Schulgarten, sämtliche Objekte waren in gutem Zustand, was auf die offenkundige Wertschätzung unserer Spenden verwies und nicht nur Freude, sondern auch Mut zur Umsetzung weiterer Vorhaben machte.
R. B.