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Editorial

 

Wer bislang noch Zweifel hatte dürfte angesichts der seit einigen Wochen herrschenden welt-weiten Hitze – z. B. nahe 50° C in Südkanada, im Übrigen am annähernd gleichen Breitegrad wie Österreich – überzeugt worden sein. Die Temperaturen steigen unaufhaltsam, um für unbestimmte Zeit so hoch zu bleiben. Wie sich auch das Covid-Virus noch immer unter uns verbreitet, egal, ob wir es nun wahrhaben möchten bzw. geimpft sind oder nicht. 

Umso mehr wird es unserer gemeinsamen Anstrengungen bedürfen, die Lebensverhältnisse möglichst auf der ganzen Welt so zu gestalten, um überall ein würdevolles Dasein führen zu können.

Der zweimal durch die Pandemie verschobene Vortrag zum Thema `Fluchtursache Klimakrise´ soll aus obigen Gründen im Herbst nachgeholt werden, bitte vormerken.

Darüber hinaus können Sie dieser Ausgabe unserer News jüngste Entwicklungen in und um unsere laufenden Projekte entnehmen.

                        Herzlichst

                                      Reinhart Buchegger

 

Ersatz für letztes Jahr durch Unwetter zerstörte Häuser im Senegal - 3. Haus und dessen neue Bewohner_innen, siehe unten.

 

Coloring future - in Zeiten der Pandemie

 

Auch wir beim Rainbowtrust ziehen Zwischenbilanz nach 15 Monaten Pandemie. Was hat die Pandemie mit unseren Projekten gemacht, was mit dem Verein, was tut sich im Spendenumfeld?

Einige Projekte sind trotz Pandemie gut vorangekommen: Senegal - Hebammenhaus, Gesundheitszentrum, Hausbau nach Unwetterschäden; Andere wurden verzögert: Senegal - AUTOnomie-Projekt, also die Anschaffung und Inbetriebnahme eines Lieferfahrzeugs zur leichteren Vermarktung der Produkte der agrarischen Erzeuger-gemeinschaften; In Tunesien waren die Bauarbeiten zum `Jardin educatif´ vorübergehend eingestellt bzw. sind nur schleppend vorangekommen. Andere Projekte wurden aufgeschoben.

In gewissem Maß haben wir auch Mittelverwendung umgewidmet und lokal zur Bekämpfung der Pandemie beigetragen, um z.B. den Ankauf von Masken und Des-infektionsmitteln zu ermöglichen.

Das pandemische Geschehen in unseren Projektländern stellt sich etwas anders dar als hier in Europa. Einerseits sind die offiziellen Fallzahlen z.B. in Afrika niedriger, andererseits ist wohl klar, dass eine Dichte des Testens wie bei uns und in vielen Ländern gar nicht möglich ist, was die Fallzahlen geringer erscheinen lässt. Gemessen an den Fallzahlen ist die Zahl der Todesfälle wiederum höher. Wirtschaftliche und gesellschaftliche Schäden sind bei ungleich schlechteren Basis-Voraussetzung natürlich genauso gegeben. Über die Katastrophe in Indien wurde ausführlich in den Medien berichtet.

Auch wir - der Vorstand des Vereins - haben gelernt, mit Videokonferenzen anstatt persön-licher Kontakte umzugehen. Trotzdem freuen wir uns, wenn es wieder ungehindert Treffen geben kann. Der erfreuliche Aspekt trotz Pandemie war, dass das Spendenaufkommen nicht eingebrochen ist. Dafür möchten wir uns bei allen Spenderinnen und Spendern ausdrücklich bedanken. Nicht unerwähnt bleiben soll, dass auch der Staat den gemeinnützigen Vereinen unter die Arme gegriffen hat, zur Kompensierung entgang-ener Einnahmen.

So hoffen wir, gut weiterzukommen und eines Tages das Ende der Pandemie zu sehen, und wir bitten weiterhin, unsere Projekte zu unterstützen.

                                        Roman Götz

 

Tunesien - Fortschritte und Ausblicke


Nachhaltige Zukunftsperspektiven für Jugendliche in benachteiligter Region an Libyens Grenze schaffen, um ihnen die lebensgefährliche Flucht über das Mittelmeer nach Europa zu ersparen – das ist das erklärte Ziel von Projektleiter Mohamed Salah Tlig. Sein Antrieb ist, dass er etwas von dem Glück, das er in Österreich gefunden hat, an seine Heimat in Afrika zurückgeben möchte. Mohamed engagiert sich seit vielen Jahren für die Integration von jungen Asylwerbern beim Verein Grenzenlos in St. Andrä-Wördern und für Entwicklungsarbeit in seinem Herkunftsland Tunesien.

Sein Herzensprojekt ist der ‚Jardin Educatif‘ in seiner Geburtsstadt Benguardane nahe der Grenze zu Libyen. Der „Garten zum Lernen“ (wörtlich übersetzt) für Jugendliche aus der Region befindet sich derzeit im Aufbau.  Ziel ist es, Jugendlichen vor Ort neue Perspektiven in der Bildung, dem Zusammenleben und der Garten- und Landwirtschaft zu eröffnen.

Ein Ort, wo man sich trifft, lernt, sich austauscht und Kontakte knüpft. Auch soll es Möglichkeiten geben, den Umgang mit Computern und dem Internet zu erlernen - dafür sollen letztendlich bis zu 20 Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Weiters könnten langfristig Möglichkeiten geschaffen werden, um Sportarten wie z. B. Basketball auszuüben. Nach langer Vorbereitung ist es gelungen, mit dem Projekt im September 2019 zu starten.  Der Rainbowtrust - Austria hat mit einer großzügigen Spende das erste Baumaterial bezahlt.

Reichlich verzögert durch die COVID 19 - Krise, die auch Tunesien schwer getroffen hat, begannen im August 2020 die ersten Baumaßnahmen. Demnächst soll die erste Sommerschule starten.

Ein Lehrsaal soll provisorisch fertiggestellt werden, damit sich der `Garten Eden´ so rasch wie möglich mit Leben füllen kann. Derzeit ist der Einbau von Fenstern und Türen geplant, wofür Mittel in Höhe von ca. € 5000,- benötigt werden. Der Rainbowtrust bittet, dieses österreichisch-tunesische Hilfsprojekt zu unterstützen, um den jungen Menschen in Benguardane eine Perspektive in ihrer Heimat zu ermöglichen.                   Ronald Hofstötter

 

Burkina - Solaranlage


Um für fortbildungswillige Erwachsene die Benutzung der nicht ans öffentliche Stromnetz angeschlossenen Schule in Pissy, einem Stadtteil der burkinischen Hauptstadt 0uagadougou, auch nach Eintreten der Dunkelheit zu ermöglichen, wurde mit unserer Unterstützung kürzlich eine Solaranlage zur Montage am Dach des Schulgebäudes angeschafft.               

                                                            R. B.

 

Achtung, bitte vormerken

Neuer Termin - Vortrag: „Fluchtursache Klimakrise“


Der mehrmals verschobene Vortrag von Prof. Helga Kromp-Kolb findet aus heutiger Sicht am Dienstag, 30. November um 19 Uhr im Atrium des Rathauses Tulln statt. Wir freuen uns über Ihren Besuch.

 


 

 

Mitarbeit erbeten

 

Wer auf der Suche nach einer sinnvollen und erfüllenden Tätigkeit ist, der dürfte in unserer Mitte fündig werden.

So bieten sich bei uns, in Gesellschaft von sozial engagierten Menschen und im Rahmen unserer vielfältigen Tätigkeitsprofile, jede Menge reizvoller und abwechslungsreicher Aufgaben - Interessent_innen melden sich bitte bei

 

Reinhart - rainheart@rainbowtrust-austria.org oder

Matthias - grumat5@gmail.com

 

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+43 680 2070879
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