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Editorial

 

Nach einem unerwartet entspannten Sommer mit Urlaub überwiegend im eigenen Land, scheint uns das Covid19-Virus mit zuletzt deutlich steigenden Fallzahlen seit einiger Zeit wieder fest im Griff zu haben. Dennoch haben wir, ohne die Gefahr damit herunterspielen zu mögen, unser Versprechen eingelöst und den im Frühjahr abgesagten Vortrag der Klima-Forscherin Dr. Helga Kromp-Kolb neuerlich angesetzt. Einzelheiten zur Veranstaltung finden sich ebenso in diesen News, wie aktuelle Berichte zu bereits abgeschlossenen oder noch laufenden Projekten.

Zu diesen ist unvorhergesehen ein weiteres hinzugekommen, da in Thiangaye, unserem Projektort im Senegal, viele Wohnhäuser durch heftige Regenfälle erheblich beschädigt, manche davon sogar zerstört wurden. Helfen Sie mit, die geschädigten Familien noch vor Beginn der Trockenzeit beim Wiederaufbau ihrer Häuser zu unterstützen.

                                                                Herzlichst    

                                                                                    Reinhart Buchegger

 

Eines der völlig zerstörten Wohnhäuser

 

Vortrag: „Fluchtursache Klimakrise“ - neuer Anlauf

 

Wie bereits seit langem angekündigt, soll der wegen dem Einsetzen der Pandemie abgesagte Vortragmit der Klimaforscherin Prof. in  Dr. in Helga Kromp-Kolb am Dienstag, 10. November um 19 Uhr im Atrium des Tullner Rathauses nachgeholt werden. Bitte unbedingt bis spätestens 8. 11. um Reservierungen an folgende Mailadresse - reinhartbuchegger@yahoo.com,  da sonst eine Teilnahme leider nicht möglich ist.

 

Während der Veranstaltung wird die Möglichkeit geboten, im Rahmen der Initiative `Künstler_innen helfen´ ausgewählte Zeichnungen von unserem Künstlerfreund Leslie de Melo zu erstehen. Vom Erlös werden 30% zugunsten unserer Projekte gespendet.

Bild links - `Tag 30´ aus Zyklus `Spuren´

 


 

Senegal – Regenflut

 

Während die ganze Welt von der Corona-Pandemie in Atem gehalten wird, gibt es im Zuge der diesjährigen Regenzeit in Afrikas Sahelzone zusätzlich zu den Covid-Infektionen die Folgen ungewöhnlich schwerer Unwetter zu verkraften. Nach wochenlangen, heftigen Regenfällen sind auch in der von uns seit langer Zeit unterstützten Ortschaft Thiangaye im Norden des Senegal mehrere Häuser eingestürzt und weitere Dutzend zum Teil schwer beschädigt worden, wodurch zahlreiche Bewohner von heute auf morgen obdachlos geworden sind.

So wie nach den letzten Flutkatastrophen möchten wir die betroffenen Familien auch dieses Mal beim Wiederaufbau ihrer Häuser unterstützen, wofür wir Sie um ihren Beitrag bitten. Jede Summe hilft und ermöglicht den Menschen, die derzeit u. a. bei Verwandten oder in Notunterkünften untergebracht sind, so bald wie möglich in ihre Heime zurückzukehren.

Für die Errichtung einer stabilen Notunterkunft auf der Fläche von 4 x 3, 5 m, d. h. 14 m 2, hat unsere Vertrauensperson Amadou Sy, dem pensionierten Schuldirektor, umgerechnet € 750,- veranschlagt.

R.B.

 

`Spendenzweck - Senegal Regenflut´
 


 

Senegal – Projektfortschritte

 

Ungeachtet der erschwerenden Verhältnisse während der Corona-Pandemie konnten in Thiangaye im letzten halben Jahr eine Reihe von Projekten vorangetrieben oder sogar abgeschlossen werden.

So wurde ein Wassertank zur Warm-wasserbereitung des Gesundheitszentrums angekauft und mithilfe des örtlichen Installateurs auf dem Dach eines Neben-gebäudes montiert. Auf diese Weise konnte nun die Versorgung mit Warmwasser für das Personal und die Patienten der Gesund-heitseinrichtung nachhaltig sichergestellt werden.

Darüber hinaus wurde das in Kooperation mit der Dorfgemeinschaft finanzierte Wohnhaus für die Hebamme zur Gänze fertiggestellt und kürzlich an die neue Bewohnerin übergeben.

Die Sammelaktion `AUTOnomie´ für die örtliche Gemüsebauern-Kooperative zur Anschaffung eines Liefer-Fahrzeuges wurde fortgesetzt und hat Dank neuerlicher Zuwendung des Tullner Rotary-Clubs einen Betrag von insgesamt mehr als € 11.000,- erreicht - um den Kleinbus anschaffen zu können, fehlen somit noch mindestens 3.500,- bis € 4.000,- € .

Bitte um weitere Spenden.          R.B.

 
`Spendenzweck-Senegal AUTOnomie´
 


 

Tunesien, Fortschritte am „Jardin educatif“


Die Bauarbeiten in  Benguerdane am Jardin Educatif wurden im Sommer in der COVID 19-Pause wieder aufgenommen. Die Decke des Zubaus wurde Dank eines örtlichen Unternehmens betoniert, welches ein Darlehen für den Materialeinkauf gewährte. Der Garten wird weiterhin gepflegt und überwacht.

Leider ist die Arbeitssituation in Tunesien aufgrund der COVID-19 Krise nicht besser geworden. Diese Verschlechterung schlägt sich in den Flüchtlingszahlen deutlich nieder, die im Nachbarland Italien inzwischen wieder angestiegen sind. Der Anreiz im eigenen Lande zu bleiben hat sich wegen dieser Krise, die sich in den afrikanischen Ländern noch mehr auf die wirtschaftliche Lage überträgt, weiter verringert.

Wir bitten daher umso mehr um Unterstützung dieses längerfristigen Projektes, um neue Perspektiven nicht zuletzt bei der kulturellen Bildung der Menschen vor Ort schaffen zu können. M.Tlig - Projektleiter

 

`Spendenzweck - Tunesien´
 


 

Lesotho – Es geht  weiter…


Der anhaltende Mangel an Niederschlägen der letzten Jahre führten zu einer bescheidenen Ernte, die bereits Ende Februar aufgebraucht war. Durch den Lockdown wurde die Situation verschlechtert. Die Preise für Grundnahrungsmittel stiegen, die Schulkinder mussten zu Hause bleiben und hatten natürlich kein Schulessen. Zusätzlich mussten auf Grund der Pandemie Hygieneartikel angekauft werden – doch Seife kann man leider nicht essen!

Um den ersten Engpass abzufedern wurden finanzielle Mittel bereitgestellt, womit Maismehl, Öl und Hygieneartikel beschafft werden konnten.

Über eine Schweizer Initiative konnten von unserem Vertrauensmann Tsepo aufgetriebene Corona-Plakate vervielfältigt und in Schulen, Geschäften und lokalen Orten verteilt werden. Auf diese Weise wurden Schüler_innen, Eltern und die übrige Bevölkerung über das passende Verhalten während der Pandemie informiert. Schutzmasken aus lokaler Produktion wurden besorgt und verteilt.

Gleichzeitig wurde zu Testzwecken für die Pre-School auch ein feuerholzsparender Ofen angekauft, dessen Wirkungsgrad mithilfe eines von Solarstrom angetriebenen Ventilators gesteigert wird und bis zu 80% Energie einsparen hilft. Gleichzeitigt wird mit dem Solarpanel ein Akku aufgeladen, der die Beleuchtung eines Raumes, das Aufladen eines Handys etc. ermöglicht. Damit können Kinder am Abend lernen, lesen oder andere Tätigkeiten ausführen.

In der Hoffnung auf Regen - es beginnt ja jetzt das Frühjahr -  soll darüber hinaus ein Wasser-Tank zur Versorgung eines Schulgartens besorgt werden. 

Bernhard Lang

 

`Spendenzweck - Lesotho´
 

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