Rainbowtrust - Austria, Gemeinschaft für humanitäre Hilfe und multikulturelle Entwicklung - pdf, hier klicken
ist eine unabhängige Hilfsorganisation in der Rechtsform eines Vereines, die ...
...bedürftigen Menschen die Entwicklung angepasster, würdevoller und nachhaltiger Lebensverhältnisse ermöglichen will,
...einen breiten Strom des Ausgleichs zwischen Arm und Reich in Gang setzen und zum Überleben an den Brennpunkten der Armut beitragen möchte
...und es Menschen ermöglicht, ihrer persönlichen Form des Mitgefühls Ausdruck zu verleihen
...wurde im Jahr 2000 vom Tullner Künstler und Werklehrer Reinhart Buchegger gemeinsam mit Freunden gegründet und unterstützt seither mit der Organisation verbundene, persönlich betreute Hilfsprojekte in Indien, Afrika und Europa, verwirklicht aber auch eigene Projektideen zur Verbesserung der Lebensverhältnisse, der Gesundheitsversorgung und der Bildungseinrichtungen in Ländern mit Entwicklungsbedarf. Grundsätzlich ist dabei weniger an die Übertragung westlicher Wertvorstellungen gedacht, sondern an die Stärkung vororts verfügbarer und bewährter Methoden in Verbindung mit nachhaltigen Lösungsansätzen – Hilfe zur Selbsthilfe eben auf Grundlage selbstständigen und eigenverantwortlichen Handelns.
Das Österreichische Spenden-Gütesiegel der Kammer der Wirtschaftstreuhänder

Wir führen es - seit Sommer 2011
Im Gründungjahr 2000 erfolgte als erste Aktion des Rainbowtrust die Unterstützung der Hilfsorganisation "Concordia" von Pater Georg Sporschill. Wir gaben der Aktion die Bezeichnung `Alles hat einen Namen´ und sammelten gebrauchte Kleidung, Schul- und Spielsachen, sowie Nahrungsmittel zugunsten rumänischer Strassenkinder. Die gesammelten Güter schickten wir mittels eines Containers am Jahresbeginn 2001 nach Ploesti, 80 km nördlich von Bukarest. An den folgenden Ostern waren wir dann auch zu Besuch auf der `Farm der Kinder´ in Aricesti Rativani und einiger Einrichtungen der Organisation in und um die Hauptstadt des Landes, bei dem sich die kleine Gruppe aus Tulln einerseits von der misslichen Lage der Kinder, darüber hinaus von den Bemühungen der Concordia zu deren Linderung persönlich überzeugen konnten.
Im darauf folgenden Sommer wurden wir von den Angehörigen einer Hilfsorganisation aus der Ukraine besucht, die einen Teil der übriggebliebenen Güter von unserer Sammelaktion für die rumänischen Strassenkinder für eine Einrichtung zur Betreuung von Waisenkindern persönlich abholten und ihrer Organisation `St. Vincent´ überbrachten.
Zu Weihnachten 2001 lernte Reinhart Buchegger bei einer Reise in den Senegal die kleine Ortschaft Thiangaye im Norden des Landes kennen, in der wenige Monate darauf eine Anzahl von Wohn-häusern, darunter auch jenes, das ihm als Gast als Unterkunft gedient hatte, bei heftigen Unwettern zerstört wurden. In der Folge fertigten wir Pläne zu deren Wiederaufbau an und begannen damit, die nötigen Mittel zu sammeln, ab Herbst 2003 in einer Aktion mit dem Namen `Bricks – Häuser für Senegal´, bei der Anteilsteine und ganze Bauelemente `erworben´ werden können, um auf diese Weise die Wiedererrichtung oder den Neubau von Gebäuden zu unterstützen.
Ab 2004 konnten wir mit Hilfe unserer senegalesischen Partner mit dem Bau des ersten Hauses beginnen, das noch im Sommer des selben Jahres bei einem neuerlichen Besuch von uns besichtigt und bewohnt werden konnte, wobei wir mit der Dankbarkeit ihrer nunmehrigen Nutzer und deren Gastfreundschaft in Berührung kamen. Schon damals wurden wir auf das unzureichende Gesundheitzentrum der Ortschaft aufmerksam und machten uns in der Folge daran, dessen Sanierung und Umbau zu planen und die dafür notwendigen Mittel aufzubringen. Mithilfe unserer Spender und der Unterstützung einiger Organisationen, darunter dem Rotary-Club und die Stadtgemeinde Tulln, haben wir dieses Projekt im Laufe des Sommers 2007 mit dem Verlegen der Zu- und Abwasserleitungen begonnen, darüber hinaus wurden in der Folge ein neues Dach aufgesetzt, die Elektro-Installation verbessert, sowie die alten Holzfenster und -türen gegen solche aus Eisen getauscht.
Bis jetzt haben wir die Fussböden und manche Wände der Behandlungsräume mit Fliesen versehen, die Zwischendecke mit Holz-Platten verkleiden und das ganze Gebäude innen und aussen streichen lassen, wofür Spendenmittel aus den letzten Sammelaktionen verwendet wurden, die über unser wichtigstes Kommunikationsmittel, die Zeitung, gelaufen sind. Darüber hinaus wurde das Dach des ersten, `orangen´ Hauses, das leider undicht geworden war, mithilfe unserer UnterstützerInnen noch vor Einsetzen der diesjährigen Regenzeit saniert und wieder uneingeschränkt bewohnbar gemacht.
Parallel zu diesen Projekten wurde mithilfe unserer Partner vom Yoga-Zentrum Ganesha Wien ein weiteres ins Leben gerufen und zwar die Versorgung der etwa 400 SchülerInnen der Dorfschule mit zwei Mahlzeiten die Woche – auf diese Weise möchten wir die ungenügende Ernährungssituation der Schulkinder verbessern, die teilweise mit ihren Eltern aus dem benachbarten, von Bürgerkrieg heimgesuchten Mauretanien in den Senegal geflüchtet sind.
Seit geraumer Zeit erhalten wir vonseiten unserer Spender auch Unterstützung für unseren Bildungsfond Bali, aus dem drei bedürftigen Kindern der Besuch der Schule ermöglicht und ein Kleinkind mit Nahrungsmitteln versorgt wird.
In der nächsten Zeit möchten wir das Gesundheitszentrum für die Dorfgemeinschaft von Thiangaye und die umliegenden Ortschaften so weit als möglich an derzeit gültige, den Umständen entsprechend einfache Standards heranführen. Zu diesem Zweck könnte hier bei uns nicht mehr benötigtes, jedoch funktionstüchtiges Spitals-Mobiliar auf dem Seeweg in den Senegal gebracht werden. Darüber hinaus ist geplant, die einzige verfügbare Toilette, die jetzt sowohl von der Ärztin, als auch von den PatientInnen benützt wird, aus Hygienegründen durch weitere zu ergänzen, das Gelände zu begrünen, ein Sonnendach für die Wartenden zu errichten und die Einfriedungsmauer neu streichen zu lassen.
In Fortsetzung unserer Aktion `Häuser für Senegal´ soll in den kommenden Monaten wieder für die Errichtung einfacher Wohngebäude für jene Familien gesammelt werden, die in den letzten Jahren immer wieder von den Folgen schwerer Regenfälle und Überschwemmungen betroffen waren.
Nicht zuletzt betrachten wir es auch als Aufgabe, unsere Projekt-Partner, sowie befreundete Hilfsorganisationen über ihre Anführung auf unserer Webseite und die Beschreibung ihrer Arbeit zu unterstützen.
Wir bedanken uns auf diesem Weg besonders herzlich bei allen, die bisher an der Verwirklichung unserer Ideen mitgearbeitet und uns damit ermöglicht haben, Hilfe zur Selbsthilfe zu geben....
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