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Spuren im Sand - Tunesien 010/11 |
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Im Gegensatz zu meinen letzten Reisen in den Senegal, nach Sri Lanka und Indien, trug ich dieses Mal keine Verantwortung für die Planung der Einzelheiten unseres Aufenthaltes in Tunesien, zumal unser einheimischer Freund Mohamed diesmal die ganze Last der Organsiation übernommen hatte. Ein erfreulicher Umstand, den ich besonders wegen der Menge an Aufgaben schätzen konnte, die ich bis knapp vor Weihnachten zu erfüllen gehabt hatte. Bis auf die Tatsache, meinen späteren Begleitern den Besuch in dem nordafrikanischen Land vorgeschlagen zu haben, brauchte ich mir also keine Gedanken in Bezug auf die Erfüllung von Wünschen zu machen und durfte mich aus diesem Grund ganz als Mitreisender fühlen. Eine Rolle, die auf den ersten Blick zwar bequem schien, aber auch so manche Herausforderungen beinhaltete, wie sich im weiteren Verlauf der Reise herausstellen sollte.
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Der Zweck meines diesjährigen Aufenthaltes in Dakar und Thiangaye bestand darin, die bis dato erfolgten baulichen Massnahmen am Gesundheitszentrum auf ihre Vollständigkeit und Güte zu überprüfen, gegebenenfalls zu beanstanden und jene Arbeiten, die noch nicht abgeschlossen waren, mithilfe der betreffenden Partner entgültig fertig stellen zu lassen.
Darüber hinaus sollte der Zustand des mit unserer Hilfe vor Jahren erbauten, im Zuge des letztjährigen Hochwassers in Mitleidenschaft gezogenen `Orangen Hauses´ geprüft und Kostenvoranschläge zu dessen Sanierung, aber auch zum Bau des `Gelben Hauses´ eingeholt werden, den wir vor längerer Zeit einer Familie in Aussicht gestellt hatten.
Neben der Kontaktnahme mit der Ecosan-Toiletten-Gesellschaft zur allfälligen Errichtung einer Muster-Toilette am selben Grund, auf dem auch das `Orange Haus´ steht, sollten in Zusammenarbeit mit der Schulleitung die Voraussetzungen für die Wiederaufnahme das Ernährungsprojekt an der örtlichen Schule geschaffen werden.
Reinhart Buchegger

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Im Banne der Venus, Senegal Weihnachten 008 |
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Einerlei, den Nachmittag am Strand von Ngor, einer kleinen Insel im Norden der Stadt Dakar, nicht weit vom Flughafen, hatten wir uns nach der Mühsal in den Rädern der senegalesischen Zoll-Bürokratie redlich verdient und als unser Freund David am Vortag zum Heiligen Abend eintraf, hatten wir uns nicht nur von der Willkür erholt, sondern auch etwas zu erzählen – selbst, wenn es uns bis dahin an wahrhaft erfreulicherem Gesprächsstoff nicht gemangelt hätte. Bevor wir unseren Begleiter nach seiner Ankunft am Flughafen auf uns zuschreiten sahen, hatten wir Gelegenheit, Teil einer dem unfreiwilligen `Publikum´ wohl unbewussten Inszenierung zu werden, die an ein Theater, vielleicht auch Varieté erinnerte und darauf beruhte, gegenüber der Ankunftshalle im Schutz eines nach zwei Seiten hin offenen, bunten Zeltes zu sitzen und auf das Erscheinen der angekommenen Personen zu warten.
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In die Hoffnung II, Senegal, Ostern 008 |
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Protokoll meiner Reise in den Senegal vom 17. bis 23. März 008
Während meines Aufenthaltes wurden mit unseren örtlichen Partnern, die sich im übrigen als verlässlich und in ihrem Arbeitsverständnis erfreulich sorgfältig erwiesen haben, folgende Baumassnahmen zur weitgehenden Fertigstellung des Gesundheitszentrums in Thiangaye vereinbart – im einzelnen mit...
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Im Spiegel des Ganesh, Indien im Sommer 008 |
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War ich bislang nur alleine oder in Begleitung einzelner Mitreisender in Indien unterwegs gewesen, so stand mein diesjähriger Aufenthalt eher im Zeichen des Teilens von Erlebnissen und Unternehmungen, zumal die kleine Gruppe, die sich um das gemeinsame Reisevorhaben gebildet hatte, die längste Zeit miteinander unterwegs war. Schon während der Vorbereitungen hatten sich meine zukünftigen Begleiter als offen und zugänglich für jene Ratschläge erwiesen, die das Eintauchen in die für sie neue Kultur erleichtern sollten, vermittelten sie mir vom ersten Augenblick an den Eindruck, mir und meinen Erfahrungen zu vertrauen. Deshalb näherte sich der Tag der Abreise eher mit freudiger Erwartung, denn mit früher Reue, und als wir schliesslich am Flughafen zusammentrafen um unser gemeinsames Unternehmen zu beginnen, schienen sich selbst die leisesten Zweifel verflüchtigt zu haben, die einer harmonischen, ereignisreichen Zeit vielleicht entgegen gestanden wären.
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